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Mädchenschule, 
Tamale, Ghana

September 2013
Mädchenschule, 
Tamale, Ghana

Juni 2012
Mai 2013

Baubeginn
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Sara Przybysz - Red Thread Initiative
In 2012 habe ich in Tamale (Ghana) als Freiwillige im Labor in einer allgemeinen Praxis gearbeitet. Jede freie Minute habe ich mit den Kindern aus der Umgebung verbracht. Ihre Offenheit, Wärme und ihr Lächeln haben mich zutiefst berührt, in Anbetracht der Bedingungen, unter deren sie leben müssen. In der gemeinsam verbrachten Zeit hatten wir eine Menge Spaß. Jedoch konnten sie nicht verbergen, dass im Schatten der kindlichen Freude tiefe Wünsche versteckt sind nach etwas, das in Industrieländern selbstverständlich ist.
Für eine große Gruppe von Kindern in Afrika ist Bildung nur ein Traum. Es gibt überfüllte Klassen, hohe Kosten und kulturelle Normen und Einflüsse. Dies führt dazu, dass Bildung z.B. für Mädchen schwer zugänglich ist und eher als Privileg gilt, denn die Rolle der Mädchen dort ist, für den Unterhalt der Familie zu sorgen und den Eltern eine Hilfe für die Hausarbeit zu sein.

Bildung ist unter diesen Umständen eher ein Luxus für Auserwählte.
Mit diesem Bewusstsein und einem inneren Bedürfnis, die Situation für diese Gruppe von Kindern in Tamale zu ändern, entstand die Idee, eine Schule für die Mädchen zu bauen. Dank vieler offener Herzen und großer finanzieller Unterstützung vieler Menschen wie auch einiger Organisationen aus Europa konnten wir im Juni 2012 mit dem Bau des Schulgebäudes beginnen.

Es ist ein wunderbares Gefühl, Zeuge zu sein, wie Träume und Wünsche in Erfüllung gehen.

In Tamale habe ich auch einige sympathische und begabte Mädchen kennen gelernt, die leider ihr Potential und ihre Begabungen nicht weiter entwickeln konnten. Ihre Lehre musste unterbrochen werden aufgrund fehlender finanzieller Mittel so wie häuslicher Pflichten. Ich als Studentin, die damals noch geduldig auf ein Studienplatz warten musste, konnte das Bedürfnis nach neuem Wissen und Weiterbildung verstehen und die dabei immer wieder begleitende Hilflosigkeit nachvollziehen. Mithilfe der Spendeneinnahmen konnte ich die Schulkosten für die Mädchen decken wie auch die Kosten des Lehrmaterials. Außerdem gelang es mir für zwei Mädchen Fahrräder zu kaufen (übrigens aus Deutschland), denn sie wohnen sehr weit von der Schule entfernt.

Zusammen haben wir schon viel erreicht. Ich bin der Meinung, dass Bildung nicht nur ein Prozess der Wissensaneignung ist. Bildung ist vor allem die Möglichkeit, sich ein würdiges Leben aufzubauen, das sicherer und unabhängiger macht und frei von ungünstigen Bedingungen der Gesellschaft ist.

Bildung schafft uns allen eine freundlichere Welt.